Bordeauxdoggen und Kinder
Tiere im Allgemeinen sind kein Ersatz für fehlende Liebe und Aufmerksamkeit oder ein Ersatz für fehlende Spielkameraden. Kein Tier dieser Welt oder andere Dinge, die man käuflich erwerben kann, tragen dazu bei, seinen Kindern eine glückliche Kindheit zu bieten. Fürsorge, Liebe, Zeit, Aufmerksamkeit und vor allem Verständnis für die Kinder lässt sich nicht erkaufen, sondern kann nur von den Eltern selbst erbracht werden.
Die Wünsche der Kinder sind groß und reichlich, heute ist es der Hamster, morgen der Computer und nächste Woche der Hund! Was wäre der Geburtstag, das Weihnachts- und das Osterfest ohne Kinderwünsche? Tiere gehören allerdings nicht auf den Gabentisch, egal zu welchem Anlass! Die Anschaffung eines Tieres sollte gemeinschaftlich im Familienrat beschlossen werden! Anders stellen Eltern recht frustriert nach einiger Zeit fest, daß der Käfig des Hamsters mal wieder nicht gesäubert wurde, das Gassigehen jetzt mal gerade nicht in den Zeitplan des Kindes passt oder die Tiere seit einigen Tagen nichts zu Fressen bekommen haben. Ärger, Wut, Frust und Unverständnis führen dann zwischen Eltern und Kindern zu Spannungen und im Ergebnis wird das Tier wieder weggegeben!
Für Kinder bedeutet das Zusammenleben mit einem Tier hier im Speziellen einer Bordeauxdogge natürlich auch ein Stück Verantwortung zu übernehmen, lernen mit anderen Lebewesen umsichtig umzugehen und nicht zuletzt die Förderung der sozialen Kompetenz des Kindes! Das Kind muß lernen, wie man mit der kleinen Bordeauxdogge umzugehen hat, dies beschränkt sich allerdings nicht nur auf das: „Man darf dem Hund nicht den Schwanz lang ziehen oder ihn kneifen“, sondern auch das richtige Spielen und der Hundgerechte Umgang will erlernt sein. Hier sind die Eltern gefordert, die Ihren Kindern mit viel Umsicht und Geduld den richtigen Umgang mit der Bordeauxdogge beibringen müssen.
Die Bordeauxdogge ist durch ihr souveränes Wesen und ihre Gelassenheit sicher ein geeigneter Familienhund, dass Gassigehen allerdings, darf in diesem Fall nicht auf den Schultern der Kinder lasten! Auch die best erzogene Bordeauxdogge, die Nachbars Katze zum Fressen gern hat, kann von einem Kind nicht unter Kontrolle gehalten werden. Einfachste Regeln sind zu berücksichtigen:
- Das Fressen gehört dem Hunden
- Im Hundekörbchen haben keine Kinder zu schlafen
- Spielzeuge des Vierbeiners sind tabu
- Der Hund wird nicht gekniffen, geknufft oder der Schwanz lang gezogen
Den Eltern obliegt in der Kind- / Hundbeziehung eine wichtige Funktion. Das Kind lernt von den Eltern den richtigen Umgang mit der Bordeauxdogge und welche Stellung sie in der Familie einnimmt. Das Kind lernt alles über die artgerechte Haltung des vierbeinigen Familienmitgliedes, auch wenn es diese selbst noch nicht durchführen kann. Umgekehrt wird dann auch die Bordeauxdogge das Kind respektieren. Als Rudeltier findet die Bordeauxdogge gerade in einer Familie beste Bedingungen. Regelmäßige Versorgung durch die Erwachsenen, Zuwendung durch die Kinder und einen fester Platz in der Rangordnung erfüllen die artspezifischen Bedürfnisse unseres vierbeinigen Lieblings.
Das Leistungsversprechen, die Bordeauxdogge ist besonders Kinderlieb oder gar Kindersicher werden Sie an dieser Stelle nicht erhalten! Wenn sie allerdings oben angeführtes beherzigen, wird Ihre kleine Bordeauxdogge eine unendliche Bereicherung für die Eltern und die Kinder sein.
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