Die Welpenauswahl

Naturgemäß ist dies ein schwieriges Unterfangen! Besonders wenn der künftige Bordeauxdoggen-Halter von Ausstellungserfolgen träumt. Ein Bordeauxdoggen-Welpe wird sich in laufe der nächsten Lebenswochen und Monate sehr stark verändern. 

Wenn nicht, ist es eh egal! Was man allerdings auf keinen Fall versäumen darf, sich die Mutterhündin anzusehen. Den Kopf, die Bewegung, das Wesen! Bei dem Vatertier wird es oftmals schwierig, da dieser in der Regel nicht beim Züchter steht. Allerdings sollte man sich ein Bild zeigen lassen.  

Genetisch gesehen ist die Rotmaske rezessiv, rotmaskige Mutter und rotmaskiger Vater ergeben niemals Schwarzmasken. Sollte Ihnen ein Züchter aus einer Rotverpaarung eine Schwarzmaske unterjubeln wollen, seien sie auf der Hut! 

Welpen mit einem zu starken Vorbiss neigen später zu einem exzessiven Vorbiss! Die Welpen werden in der Regel ohne Vorbiss geboren.  

Achten Sie zudem auf die Rute, Welpen mit knotiger Rute sollten nicht gekauft werden, es sei denn, der Züchter weist Sie darauf hin. Sollten Sie nicht ausstellen oder züchten wollen, wird ihnen dieser kleine Makel in der Regel keine Nachteile bringen.  

Claudine Acker, die schon lange Jahre Bordeauxdoggen züchtet, beschreibt in dem Buch „Das große Molosser Buch“ das sie bei der Auswahl eines Welpen auf folgende Punkte achtet:

Der Hund muß relativ kurz wirken 

  • Richtiger Abstand zwischen den Augen 
  • Gut ausgeprägter Stopp  
  • Farbe so dunkel wie möglich 
  • Vorzügliche allgemeine Kondition  

Gute Vergleiche findet man bei den ausgewachsenen Bordeauxdoggen auch in dem Standard verankert. Hier lohnt sich ein Blick auch für den Laien immer, um ansatzweise eine Vorstellung davon zu bekommen, ob mit einer relativ standardnahen Hündin gezüchtet wird oder nicht.