Kleiner Hund – große Verantwortung
Unsere Bordeauxdoggen-Welpen lernen schnell, wie sie ihren Besitzer "um die vier Pfoten wickeln" können. Ein herzerweichender Blick, ein piepsender Laut und schon sind Herrchen und Frauchen gefügig. Natürlich ist es schwer, dem tapsigen Bordeauxdöggchen einen Wunsch abzuschlagen...
Wer denkt beim Anblick eines fröhlich über den Teppich tapsenden Hundezwerges schon an Verbote, Regeln und Erziehung?!
Und dennoch sollte man es tun: Die Erziehung unserer Bordeauxdoggen beginnt an dem Tag, an dem sie in unser Leben tritt und auf gar keinen Fall einen Tag später. Es versteht sich von selbst, dass die Erziehung des Kleinen seinem zarten Alter angepasst werden muss, militärischer Drill wäre völlig unangebracht!
Dennoch ist es wichtig, dem vierbeinigen Familienmitglied bestimmte Grenzen aufzuweisen und mit einer nachhaltigen Konsequenz auf ihre Einhaltung zu bestehen.
Grundlegende Erfahrungen
Nachlässigkeiten und eine grenzenlose Toleranz werden später bezahlt. Lässt man bei unseren Bordeauxdoggen alles durchgehen, kann man nicht erwarten, dass sie sich als ausgewachsener Hund tadellos benehmen und ggf. auf ein Kommando hören.
Bedenken muss man dabei, dass unsere Bordeauxdoggen sowieso jedes Kommando hinterfragen werden: Muss ich oder muss ich nicht!?“ Einmal erlernte Angewohnheiten und Privilegien wie beispielsweise das Nickerchen in Herrchens Bett oder das kleine Leckerchen zwischendurch sind ganz besonders unseren Bordeauxdoggen nur schwer wieder abzugewöhnen, wenn sie erst einmal in den Genuss eines "angenehmen Lebensstils" gekommen ist.
Die Erfahrungen, die unsere Bordeauxdogge in den ersten Lebenswochen macht, prägen ihre gesamte Entwicklung und beeinflussen die zukünftige Verhaltensweise.
Die Sozialisation
Die gründliche Sozialisation unserer Bordeauxdoggen ist eine wichtige Grundlage für das harmonische Zusammenleben zwischen Mensch und Hund. Unzureichend oder überhaupt nicht sozialisierte Bordeauxdoggen haben Schwierigkeiten, sich in ihrer Umwelt zurechtzufinden.
Eine sorgfältig sozialisierte Bordeauxdogge hingegen hat gelernt, friedfertig und aufgeschlossen mit fremden Personen, Kindern und anderen Haustieren umzugehen, wie es ihrem Naturell entspricht. Sie hat in der Regel ein stabiles Nervenkostüm, ist wesensfest und lässt sich durch nichts so leicht aus der Ruhe bringen.
Die Anlage-Umwelt-Diskussion
Seit vielen Jahren streiten sich die Verhaltensforscher darüber, ob der Charakter eines Hundes mehr durch seine genetische Veranlagung oder durch sein Lebensumfeld bestimmt wird. Die ewig währende Diskussion wird vermutlich nie zu einer einhelligen Meinung führen und die Wahrheit liegt sicherlich – wie meistens – irgendwo in der Mitte.
Klar ist, dass Welpen aus einem Wurf recht unterschiedliche Veranlagungen mit sich bringen können. Es gibt die Draufgänger, die Muskelprotze, kleine Diplomaten und die zurückhaltende Charaktere. Oftmals zeichnet sich bereits im Welpenalter ab, ob ein Hund eher dominant oder aber introvertiert veranlagt ist.
Wie sich der Charakter tatsächlich entwickelt, hängt allerdings auch von vielen anderen Faktoren ab. Die Aufzucht der Welpen ist an dieser Stelle besonders zu berücksichtigen, das Lebensumfeld, der Kontakt zum Züchter und natürlich die Beziehung zum neuen Besitzer, nehmen großen Einfluss auf die weiter Entwicklung unserer Bordeauxdoggen.
Ein guter Bordeauxdoggenzüchter wird schon in den ersten Lebenswochen darum bemüht sein, die Welpen auf ihr künftiges Leben vorzubereiten und ihnen so viele Eindrücke wie möglich zu verschaffen.
Eine ausreichende Sozialisation und eine gute Erziehung, haben einen großen Einfluss darauf, ob unsere Bordeauxdoggen sich zu einem anpassungsfähigen Mitglied unserer Gesellschaft entwickeln oder nicht.
Dabei bedeutet Sozialisation für den Welpenkäufer gemeinsam mit dem Welpen alles auszuprobieren. U-Bahn fahren, Fahrstuhlfahren, Treppen laufen, Restaurantbesuche, andere Welpen und große Hunde treffen, Spaziergänge im Wald und in der Großstadt, Enten besuchen und natürlich alleine zuhause bleiben. Denn alles, was der Welpe schon erlebt hat, macht ihm später als großer Hund keine Angst mehr.
Kontakt zu Artgenossen
Unsere Bordeauxdoggen werden relativ früh von ihrer Mutter getrennt. Mit zumeist acht Wochen wechseln sie den Besitzer und müssen lernen, mit einem Zweibeiner fern von Mutter und den Geschwistern auszukommen.
Dennoch darf der Kontakt zu Artgenossen keinesfalls zu kurz kommen. Die junge Bordeauxdogge darf nicht um wichtige Erfahrungswerte betrogen werden, die sie nur im Umgang mit anderen Vierbeinern erlernen kann.
Beim Spiel mit fremden Hunden sammelt die Bordeauxdogge wichtige Erfahrungen für ihr zukünftiges Leben. Denn nur so ist gewährleistet, dass unsere kleine Bordeauxdogge auch die Kommunikation, außerhalb des heimatlichen Rudels, mit großen, kleinen, schwarzen, weißen, zotteligen Hunden kennen lernt.
Prägungsspieltage und Welpenspielstunden
Es gibt mehrere Möglichkeiten, den wertvollen Kontakt mit anderen Artgenossen zu ermöglichen:
- Man macht sich auf die Suche nach Gleichgesinnten, die ebenfalls einen heranwachsenden Hund ihr Eigen nennen oder
- Die Welpenspielstunden in den Hundeschulen. Viele Hundeschulen bieten mittlerweile diesen Service an.
Spielend lernen
Die Welpenspielstunden sind für acht bis sechzehn Wochen alte Welpen gedacht. In dieser Zeit sollen die unerfahrenen Hundekinder lernen, aufeinander einzugehen und artspezifische Verhaltensweisen annehmen.
Die Autorität des Menschen ist ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der Prägungsphase. Obwohl ausgelassenes Spielen auf dem Programm steht, sollen die Welpen begreifen, dass ihr Besitzer nach wie vor der unumstrittene Rudelchef ist.
Bevor man sich und seinen Hund zu diesen Welpenspielstunden anmeldet, sollte man sorgfältig prüfen, ob diese Stunden auch wirklich von einer kompetenten und ausgebildeten Person durchgeführt werden und ob die Rahmenbedingungen stimmen.
Es sollten niemals zu viele Welpen in einer Gruppe betreut werden. 8 Welpen wären die Obergrenze, ansonsten endet diese Stunde schnell in einem heillosen Chaos. Spielstunden in denen die Welpen sich ausschließlich allein beschäftigen sollte man meiden.
Akustische Reize
Ungewohnte Geräusche, fremde Personen und flatternde Plastikplanen können einen jungen Hund irritieren und sogar verängstigen. Daher zielen die Prägungsspieltage auch darauf ab, Welpen an alle erdenklichen Umweltreize zu gewöhnen.
Bunte Plastikbälle, Flatterbänder, Gummireifen und rappelnde Blechdosen sind geeignete Übungsgegenstände, um unseren Bordeauxdoggen das aufregende Leben etwas näher zu bringen.
Im Alltagsleben macht es sich bezahlt, wenn die Bordeauxdogge nicht überängstlich auf vorbeirauschende Züge, laut tosende Flugzeuge, Autohupen und läutende Telefone reagiert. Umso früher unser Bordeauxdogge an alle erdenklichen akustischen Reize gewöhnt wird, desto größer ist ihre Toleranzbreite als ausgewachsener Hund.
Visuelle Eindrücke
Jeder Spaziergang ist ein wahres Feuerwerk an optischen Reizen, die unsere junge Bordeauxdogge erst einmal verarbeiten muss. Radfahrer, Inline-Skater, Passanten mit Kinderwagen, Schafherden, Golfer, Reiter und andere aufregende Objekte versetzen einen Welpen in Staunen und lösen bei ihm die unterschiedlichsten Reaktionen aus.
Selbstbewusste Exemplare tendieren eventuell dazu, frech die Verfolgung eines vorbeiziehenden Joggers aufzunehmen oder ihn zumindest lautstark anzubellen. Es ist ratsam, derartige Verhaltensweisen nicht zu tolerieren: Die meisten Leute lachen zwar, allerdings vergeht das Lachen wenn unsere Bordeauxdoggen ein Gewicht von 60 kg erreicht haben. Die Bordeauxdogge sollte von klein auf lernen, dass sie nicht einfach hinter allem herlaufen darf.
Nutzen Sie die Sozialisierungsphase!
Die wichtigste Sozialisierungsphase des Hundes erstreckt sich in etwa von der zweiten bis zur 15. Lebenswoche. Individuelle Abweichungen sind natürlich möglich. Man sollte diese Zeit intensiv nutzen, um seine kleine Bordeauxdogge für das Leben in unserer modernen Gesellschaft zu wappnen.
Es reicht bei weitem nicht, ein- oder zweimal pro Woche auf den Hundeplatz zu gehen. Auch in den eigenen vier Wänden und während der täglichen Spaziergänge kann und sollte man spielerisch, aber konsequent mit seinem Welpen üben.
Hilfreich sind u.a. Spaziergänge durch die Stadt, Bus und Bahnfahrten und natürlich das Fahrstuhl fahren! Denn kaum jemand wird in der Lage sein, seine zappelnde 60 kg Bordeauxdogge auf dem Arm zu nehmen um mal eben auf der Rolltreppe das nächste Stockwerk zu erreichen.
Die Erziehung
Oft verlangt uns die Erziehung unserer Bordeauxdoggen einigen Kampfgeist ab.
Man muss wissen dass der Hund kein „Gut“ oder „Böse“ kennt. Alles was er kennt, ist „einfach“ oder „schwierig“, „bequem“ oder „unbequem“. Auf diese Art kann man dem Hund ebenso viel Gutes wie Schlechtes beibringen – er macht da keinen Unterschied.
Wer kennt nicht...
- den Hund, der sein Herrchen ausführt...
- den Hund rennt weg, anderen Hunden und Katzen hinterher, und das Herrchen bleibt vor lauter Schreien ohne Stimme – und ohne Hund stehen,
- das Herrchen leistet seinem Hund Gesellschaft. Er kann ihn nicht allein lassen, sonst wehe Möbeln, Sofa oder Türrahmen: Der Hund zerstört in seiner Abwesenheit alles,
- die Freunde zögern zu Besuch zu kommen, denn bei ihrer Ankunft werden sie vom ihrem aufrecht stehenden Hund begrüsst, der sie gegen die Wand drückt, um sie noch besser begrüssen zu können!
Die Liste ist lang... Aber es ist wirklich möglich, einen gut erzogenen Hund zu haben, wenn Sie lernen die Sprache der Hunde sprechen.
WISSENSWERT:
- Der Mensch denkt sprachlich
- Der Hund denkt bildlich.
Der Hund ist sehr visuell – jede Situation erschafft für ihn ein Bild. In einer mehr oder weniger ähnlichen Situation vergleicht er die erinnerten Bilder und verhält sich wie in der vorigen Situation. Um seinen Hund zu verstehen, sollte man versuchen, ein wenig wie er zu denken. Diese Methode schleisst selbstverständlich jegliche Aggressivität aus. Kein Schlag - kein Schrei.
Die Arbeit des Hundes findet immer mit aktiver Beteiligung des Herrchens statt. Die Erziehung ist ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeitsbildung unserer Bordeauxdoggen. Der Welpe sollte so früh wie möglich lernen, dass der zweibeinige Rudelchef das Sagen hat.
Die Erziehung des Welpen sollte konsequent, aber auch einfühlsam und von Geduld geprägt sein. Unsere Bordeauxdoggen merken sich alles, positive wie negative Erfahrungen mit ihrem Besitzer, darum sind lautes Schreien oder gar Handgreiflichkeiten bei unseren Bordeauxdoggen in der Welpenerziehung tabu.
Rügt man seinen Hund mit fester Stimme oder ignoriert man sie, wenn sie partout nicht hören möchte, erreicht man wesentlich mehr als mit rüden Erziehungsformen. Leckerchen und Streicheleinheiten beschleunigen die ersten Erziehungsergebnisse enorm.
Allerdings sollte man den Leckerbissen wirklich nur dann herausrücken, wenn der Welpe eine Übung erfolgreich absolviert hat.
Kurze Übungssequenzen
Welpen verfügen bei weitem nicht über die Konzentrationsfähigkeit eines ausgewachsenen Hundes. Dennoch kann man mit ihnen täglich für circa zehn Minuten die Grundlagen des Gehorsams trainieren. Die Übungseinheiten sollten keinesfalls von militärischer Disziplin und übertriebenem Ehrgeiz geprägt sein. Ruhe und Geduld führen wesentlich schneller zum Ziel. Auch spielerisches Training erzielt gute Erfolge.
"Fuß!"," Sitz und Bleib!"
Die Grundbefehle "Fuß!" und "Sitz und Bleib!" gehören natürlich ebenfalls zur Grundausbildung. Man sollte nur daran denken, den Welpen nicht zu überfordern und ihn schrittweise in die unterschiedlichen Phasen der Erziehung einzuführen.
Auf vielen Hundeplätzen werden übrigens sogenannte "Junghunde-Kurse" angeboten, an denen man mit seinem 16 Wochen bis sechs Monate alten Hund teilnehmen kann. Dort kann man die eigenen Erziehungsmethoden mit denen des Hundetrainers vergleichen und sicherlich noch einiges dazulernen. Für den jungen Hund stellt die "Junghundegruppe" ebenfalls eine wichtige Erfahrung dar.
Hier lernt er, sich auf seinen Besitzer zu konzentrieren, obwohl zahlreiche andere Hunde um ihn herumwuseln und ihn ablenken.
Manchmal muss er einfach allein bleiben
Die wenigsten Hunde bleiben gerne allein zu Hause. Dennoch ist es den meisten Hundehaltern nicht möglich, auf diese Eigenart Rücksicht zu nehmen. Jeder von uns gerät in Situationen, in denen er seinen Hund einfach nicht mitnehmen kann. Umso wichtiger ist es, dass man seinen anhänglichen Vierbeiner von klein auf daran gewöhnt, stundenweise allein zu bleiben.
Das Alleinbleiben kann regelrecht trainiert werden. Die ersten Übungseinheiten sollten sich auf wenige Minuten beschränken. Das Müllentsorgen z.B. ist eine gute Übungsmöglichkeit. Nach und nach steigert man die Zeit der Abwesenheit. Sobald der Welpe beginnt, Krach zu schlagen, erhebt man die Stimme und ruft laut und deutlich "Nein!".
Es wäre grund auf falsch, in diesem Moment zurückzueilen, um die kleine Bordeauxdogge zurechtzuweisen. Sie würde glauben, man sei nur aufgrund seines Protests zurückgekehrt und würde auch zukünftig versuchen, das Herrchen auf diese Weise zum Umkehren zu bewegen.
Beißhemmung
Auch unsere Bordeauxdoggen-Welpen haben nadelspitze Zähnchen, die sie vorzugsweise in die Hände ihrer geliebten Zweibeiner bohren. Manche Bordeauxdoggen erweisen sich diesbezüglich als wild und ungestüm, andere sind ein bisschen vorsichtiger.
Beide Varianten erfordern eine erzieherische Maßnahme, wenn man vermeiden möchte, dass der ausgewachsene Vierbeiner später seine Umwelt traktiert. Der Hundenachwuchs verfügt in den ersten Lebenswochen noch nicht über die sogenannte Beißhemmung. Er probiert ganz einfach aus, wie fest er zubeißen kann, ohne Ärger zu bekommen.
Daher ist es sehr wichtig, seinem Hund rechtzeitig beizubringen, wo die menschliche Schmerzgrenze liegt.
Die Erziehung erfolgt in erster Linie verbal: Sobald der Welpe seine Zähne in uns bohrt, rufen wir laut "Au!" drehen uns um und beenden das Spiel, genauso wie es auch ein anderer Hund tun würde.
Diese Methode mag amüsant klingen, erweist sich aber als effektiv. Sie entspricht am ehesten der Kommunikation, die auch Hunde untereinander anwenden und wird daher vom Welpen unmissverständlich verstanden.
Ebenfalls sollte man das Spiel mit dem Hundekind auch sofort abbrechen, sobald er über die Stränge schlägt. Auf diese Weise lernt es, dass das Verhalten nicht erwünscht ist. Weil Hundekinder nun mal sehr gerne spielen, lernen sie auf diese Weise den erwünschten Umgang oder das Siel ist vorbei.
Anspringen
Anspringen ist ein leidiges Übel - besonders wenn es sich um einen großen Hund mit schlammigen Pfoten handelt. Als frischgebackener Welpenbesitzer hat man die Möglichkeit, seinem Vierbeiner von Anfang an klarzumachen, dass Anspringen eine absolut unerwünschte Form des Verhaltens ist.
Die Mühe lohnt sich. - Immerhin erspart man sich selbst und arglosen Freunden oder Passanten eine dreckige Hose und unter Umständen einen gehörigen Schrecken...
Das Anspringen ist leider eine zutiefst natürliche Verhaltensweise des Welpen. Er möchte an unsere Mundwinkel gelangen, um sie zu lecken. Diese abgewandelte Form des Lefzenleckens soll seine Unterwürfigkeit demonstrieren.
Schimpfen wir unseren Welpen in diesem Moment, wächst in ihm der Drang, seine Unterwürfigkeit noch stärker unter Beweis zu stellen. Auch das Wegschubsen stellt keine sinnvolle Alternative dar. Der Welpe missversteht diese Behandlung vermutlich als Aufforderung zum Spielen.
Meistens hilft ein konsequentes „Nein“, sich umdrehen und einfach regungslos stehen zu bleiben. Damit ignoriert man das hüpfende Welpenkind. Sobald er seine Bemühungen einstellt und sich ratlos hinsetzt, wird er kräftig gelobt.
Diese Vorgehensweise ist eventuell über mehrere Tage oder Wochen zu wiederholen, führt aber in der Regel früher oder später zum Ziel.
Es liegt in unserer Hand
Unsere Bordeauxdoggen-Welpen sind formbare Wesen. Zwar unterliegen unsere Bordeauxdoggen ihren rassetypischen Merkmalen und einem gewissen genetischen Potential; ihre zukünftige Entwicklung wird allerdings überwiegend von der Sozialisation und Erziehung bestimmt. - Dieser Tatsache sollte sich jeder Bordeauxdoggen-Halter bewusst sein.
Es liegt voll und ganz in unserer Hand, ob sich unser Bordeauxdoggen-Welpe zu einem angenehmen Begleiter entwickelt. Im Welpenalter wird der Grundstein für die zukünftige Entwicklung des Hundes gelegt und wir können mit einer liebevollen konsequenten Erziehung und einer sorgfältigen Sozialisation dazu beitragen, dass unser Vierbeiner ein angenehmes Mitglied unserer Gesellschaft wird.
Denn bitte bedenken Sie, ein Bordauxdoggen-Halter, der von seinem 60 kg Hund durch Wald, Feld und durch die Stadt gezogen wird, bietet seiner Umwelt ein recht unangenehmes Bild. Auch das 10 x durch die Gegend schreien „HIER“ und im Nachgang der Satz „DER TUT NIX“ fördert nicht das Vertrauen der Umwelt in unsere Hunde.
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