
H.I.T e.V. Hunde im Therapieeinsatz
1. Vors. Susanne Böhmer-Haas – 2. Vors. Gabi Ophey
sboehmer(at)hithunde.de
Telefon: 09151 / 8 20 38
Hundeschule Ophey & Böhmer
hundeschule-ophey(at)t-online.de
Telefon: 0171 / 94 09 596

Unsere Hunde - Unsere Einsatzgebiete - Unsere Philosophie
Gemeinsam mit unseren Hunden erbringen wir regelmäßige soziale Dienste. Die H.I.T-Hunde werden zusammen mit ihren Besitzern ausgebildet und verrichten ihre Aufgaben unter dessen Aufsicht.
Ziel der Ausbildung des Hundes und seines Hundeführers ist es, beide als Team in der tiergestützten Therapie (Canistherapie) einzusetzen.
Unsere Einsätze dienen der Rehabilitation neurologischer Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems und der Muskulatur.
Unsere H.I.T-Hunde helfen bei der Wiedereingliederung sozial, geistig oder körperlich benachteiligter Menschen – Erwachsene ebenso wie Kinder - in die Gesellschaft oder das Privatleben.
Durch schwere angeborene bzw. durch Unfall oder Trauma verursachte Erkrankungen oder Dysfunktionen sind unsere Patienten nicht selten auf die Funktion der Sinnesorgane reduziert.
Über die Sinnesorgane wie Haut, Augen und Ohren werden mit Hilfe unserer H.I.T-Hunde die Reize gefördert und oftmals auch wieder zum Leben erweckt. Die Förderung geschieht über das Fell der Tiere, die vom Tier ausgestrahlte Temperatur, verursachte Geräusche und Bewegungen beim Spielen. Oft hilft schon die bloße Anwesenheit eines Hundes, um den Patienten zu stimulieren.
Durch all diese Faktoren werden die Reize der Patienten auf ganz natürliche und sanfte Art stimuliert und aktiviert. Dies wiederum kann und soll den Therapeuten und Fachkräften auf den einzelnen Gebieten die Arbeit nicht abnehmen, aber doch wesentlich erleichtern und zu schnelleren und größeren Fortschritten beitragen.
Unsere H.I.T-Hunde werden auch unterstützend und ergänzend in einer bereits bestehenden Therapiemaßnahme, wie z.B. Ergo-oder Physiotherapie eingesetzt.
Da alle unsere Patienten unter verschieden schweren Beeinträchtigungen leiden, ist die Kontaktaufnahme und Kommunikation mit dem Hund extrem wertvoll. Die dem Hund gegebenen Eigenschaften, wie die sensible Wahrnehmung durch Geruch und Gehör, ermöglichen es ihm, eine engere Beziehung zu Menschen und eine intensivere und mitfühlendere Kommunikation vor allem mit Behinderten aufzubauen.
Der Hund stellt in den Augen der Patienten weit weniger Ansprüche als die Menschen in seinem Umfeld das tun, dadurch fühlt sich der Patient nicht unter Druck gesetzt oder überfordert und kann spontaner und offener auf den Hund reagieren.
Aus eigenen Beobachtungen und Erfahrungen können wir sagen, dass die Patienten während der Therapie und im Kontakt mit unseren H.i.T-Hunden entspannter und motivierter sind. Jeder durch den Hund gegebene Reiz ist eine Mobilisierung und der erste Schritt zur Erlernung und Wiederherstellung von Aktivität, und somit ein Schritt zur besseren Lebensqualität für jeden einzelnen unserer Patienten.
Wie wir helfen können
An erster Stelle steht bei uns der Wunsch, die Situation für Patienten in Alten- und Pflegeheimen, Behinderteneinrichtungen und Krankenhäusern in Kooperation mit Therapeuten (Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Psychotherapeuten usw.) lebenswerter zu gestalten. Zudem besuchen wir Kinder und Jugendliche in Kindergärten und Schulen und bieten therapeutisch begleitende Maßnahmen für sie an.
Dabei gewährleisten wir einen hohen Sicherheits- und Qualitätsstandard durch regelmäßige Supervisionen und Dokumentationen jeder einzelnen Einheit. Die Supervisionen, sowie die regelmäßig zu besuchenden Weiterbildungskurse werden von qualifizierten Fachleuten durchgeführt.
Selbstverständlich verlieren wir in keinem Moment das Wohlergehen unserer Hunde aus den Augen: TIERSCHUTZ wird bei uns sehr groß geschrieben und strenger praktiziert als es das Tierschutzgesetz verlangt.
Unsere H.I.T-Hunde stehen unter permanenter tierärztlicher Betreuung. Sie werden regelmäßig geimpft, entwurmt und gegen Floh- und Zeckenbefall behandelt. Besonderen Wert legen wir auf die Einhaltung der Hygienevorschriften gemäß RKI (Robert Koch Institut).
Während eines Einsatzes sind unsere H.I.T-Hunde über den Verein haftpflichtversichert.
Vor dem ersten Einsatz wird jedes Team in einem Basis-Seminar qualifiziert geschult und der Hund auf seine Eignung hin geprüft wie z.B. das Verhalten des Hundes in ihm fremden und neuen Situationen und die Reaktionen in einer extremen Stresssituation. Als H.I.T-Hunde eignen sich ausschließlich Hunde mit einem freundlichen, sozialisierten Wesen.
Die Hundeführer erfahren in diesem Seminar alles Wesentliche über Hundephysiologie, Haltung, korrekte Erziehung und Körpersprache des Hundes. Darüber hinaus werden dem Hundehalter die Grundlagen der Gesprächsführung, sowie medizinisches bzw. psychotherapeutisches
Wissen vermittelt.
Was wir für Ihre Kinder tun können
Die vielfältigsten Möglichkeiten für den Einsatz unserer H.I.T-Hunde haben wir bei Kindern: Angefangen vom Spielen mit den Hunden im Kindergarten, über Besuche in Schulen bis hin zu therapeutisch begleitenden Maßnahmen in Behinderteneinrichtungen und in der Jugendpsychiatrie.
In Kindergärten und – horten ist unser vorrangiges Ziel, Kindern spielerisch den richtigen Umgang mit Hunden zu vermitteln: Wie verhalte ich mich gegenüber einem fremden Hund bzw. welche Pflichten und Aufgaben haben ich gegenüber dem Hund zu erfüllen? Das Spielen mit den Tieren hilft Angst abzubauen und Hundephobien entgegen zu wirken, denn nicht selten werden diese im frühkindlichen Alter geprägt.
Wir machen in Schulen immer wieder die erfreuliche Erfahrung, dass nach einem Besuch mit unseren H.I.T-Hunden die Schüler wesentlich ruhiger, disziplinierter, aufnahmebereiter und konzentrierter sind. Die Hunde wirken oft als Motivator für den weiteren Unterricht – sehr zur Freude der Lehrkräfte. Sie können helfen, Aggressionen abzubauen und Störenfriede zu beruhigen.
Außerdem können unsere H.I.T-Hunde zur Stärkung des Selbstbewusstseins und zur Steigerung des Selbstwertgefühls beitragen. Hunde haben von Natur aus ein sehr feines Gespür und sind dadurch in der Lage, Problemkinder zu identifizieren. Mit unterstützenden therapeutischen Maßnahmen besteht die Möglichkeit, Probleme zu beheben bzw. zu minimieren.
Unsere H.I.T-Hunde wecken in einer Schulklasse die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Schüler. Dadurch kann nach mehreren Besuchen die Integration einzelner Kinder in den Klassenverband gefördert werden.
Kinder, die unter extremen Stimmungsschwankungen leiden, gelangen durch unsere H.I.T-Hunde zu einem ausgeglicheneren Gemütszustand, indem sie sich auf etwas zu konzentrieren und somit von der eigenen Stimmung abgelenkt werden.
In Zusammenarbeit mit Therapeuten können unsere H.I.T-Hunde nachweisliche Erfolge in der Behandlung motorischer und sprachlicher Defizite aufweisen, insbesondere deshalb, weil das spielerische Umgang mit dem Hund im Vordergrund steht. Dies gilt vor allem für Kinder mit Lernschwächen, da das Lernen spielerisch viel abwechslungsreicher und intensiver angenommen wird. Das Lernen ist auf einmal kein notwendiges Übel, das anstrengt und zusätzlich Stress aufbaut, sondern es wird mit dem Hund zum spielerischen Vergnügen.
Aggressiven und gewaltbereiten Kindern und Jugendlichen können unsere H.I.T-Hunde zudem ihre Grenzen aufzeigen. Dabei vermittelt der Hund nicht den Eindruck, sie unter Druck zu setzen, sondern die Kinder und Jugendliche lernen im Umgang mit dem Hund ihre Aggressionen zu kanalisieren und sich ein Stück weit zurück zu nehmen, ohne sich Schwächen einzugestehen. Im Gegensatz dazu kann ein Hund introvertierte Kinder aus der Reserve locken und ihnen einen Weg aufzeigen, mit der Umwelt in einen offenen Kontakt zu treten.
Auf ADS/ADHS Kinder haben unsere Hunde einen besonders positiven Einfluss: ein Hund beruhigt, fördert die Konzentration und stärkt das Selbstbewusstsein. Ersteres erfolgt z.B. durch Streicheln oder Kuscheln. Hyperaktivität wird durch den Kontakt mit dem Hund gedämpft und die Konzentrationsfähigkeit und die Sensibilität für die Umwelt gesteigert.
Hyperaktive Kinder gelten oft als Außenseiter und selbst den Eltern fällt es schwer, auf sie richtig einzugehen. Die uneingeschränkte natürliche Zuwendung des Hundes und die grenzenlose Annahme des Kindes mit allen Stärken und Schwächen kann das Selbstwertgefühl dieser Kinder erheblich steigern.
Unsere H.I.T-Hunde können keine Wunder vollbringen, aber sie können dazu beitragen, dass insbesondere ADS/ADHS Kinder zugänglicher für ihre Umwelt, Aggressionen gemindert und die Konzentrationsfähigkeit gesteigert werden.
Unsere Hunde müssen sehr ruhig und ausgeglichen sein. Deshalb werden bei unseren Züchtern die Welpen schon früh an den Umgang mit Menschen gewöhnt.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit verschiedenen Handicaps
Erwachsene, wie auch Kinder und Jugendliche können an einem übersteigertem oder einem gemindertem Selbstbewusstsein bzw. Selbstwertgefühl leiden. Hier greifen unsere Bemühungen mit unseren H.i.T-Hunden, diese Gefühle zu normalisieren und zu regulieren.
Gerade Muskelverspannungen und Verkrampfungen werden durch den Kontakt mit dem Hundefell gemildert oder gelöst. Den gleichen Effekt hat auch die raue Hundezunge, die wie eine leichte Massage wirkt. Durch das Spiel mit dem Hund wird dann neben der Motorik (Greifen, Fangen, Werfen, Bücken,…) auch die Kommunikation und damit die geistigen Fähigkeiten trainiert. Die Hunde sorgen für Entspannung, Normalisierung der Muskelspannung, Steigerung der motorischen und sprachlichen, sowie der geistigen Fähigkeiten. Kleine Aufgaben und Kommandos können bald von den Patienten selbst übernommen werden, was wiederum ein Gefühl der Sicherheit und Akzeptanz hervorruft.
Da eine körperliche oder geistige Behinderung oft auch eine Isolation bedeutet, können wir mit unseren Hunden helfen, soziale Kontakte wieder aufzubauen und die emotionale Ausgeglichenheit herzustellen. Hunde unterscheiden nicht zwischen Menschen mit oder ohne Handicap; alle werden gleichermaßen uneingeschränkt. Angenommen. Diese unvoreingenommene Akzeptanz spürt der Mensch und oft ist dies seit langem wieder die erste wirklich positive Erfahrung mit einem anderen Lebewesen. Selbst gebaute Mauern können eingerissen und Patienten aus ihrer selbst erwählten Sprachlosigkeit heraus geholt werden und zwar durch die Erkenntnis: Da ist jemand, der mich akzeptiert und liebt, so wie ich bin. Diese Erkenntnis macht den Patienten für soziale Kontakte mit anderen Menschen empfänglich, was sich wiederum auf das gesamte Lebensgefühl und eine positive Lebensqualität auswirkt.
Die Anwesenheit der H.i.T-Hunde hilft auch aufgeregte, aufgebrachte und hyperaktive Kinder zu beruhigen, oder sehr stille und in sich zurück gezogene Kinder aus der Reserve zu locken. Auch hier vermittelt der Hund seine Botschaft auf ganz einfache Art: Du wirst akzeptiert, so wie du bist. Diese Erkenntnis hilft den Kindern, sich wieder mehr und besser auf andere Menschen einzulassen.
Beim Streicheln der Hunde und Leckerli verteilen, schenken wir den behinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen während unserer Besuche immer wieder einen Moment des Glücks und der Entspannung, sowie eine kleine Unterbrechung der alltäglichen Routine und Gleichförmigkeit. Unsere H.i.T-Hunde tun einfach gut.
Tiergestützte Therapie verhilft jedem zu einem friedlichen und harmonischen Miteinander.
Unsere Einsatzgebiete
Alten- und Pflegeheime
Privathaushalte
Kindergärten
Kinderhorte
Schulen und Sonderschulen
Behindertenheime
Psychiatrische Kliniken
Gefängnisse
Unser Leistungsspektrum
Angstabbau
Stressabbau
Hundephobien
Kommunikation und Konzentrationstraining
Förderung der Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit
Förderung der Eigenmotivation
Stärkung bzw. Regulierung des Selbstbewusstseins und der selbstwahrnehmung
Gewaltprävention / Aggressionsabbau
Teambildung
Einzelförderung
Individuelle Projektgestaltung
Unterstützung bei LRS/RS und ADS/ADHSKindern mit motorischen wie auch sprachlichen Defiziten
Neurosen und Psychosen
Kindliche Verhaltens- und Entwicklungsstörungen
Tiergestützte Pädagogik
Tiergestützte Therapie
Beeinträchtigung der sozialen Interaktion
Kontaktprobleme
Aufarbeitung von psychischen Traumata (Misshandlung/Missbrauch/Katastrophen Bewältigung)
Demenz und Depressionen
Schlaganfall
Schädelhirntrauma (SHT)
Epileptische Anfälle
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