Sicherheit im Auto

Manche Vierbeiner ziehen die Reise im Käfig sogar dem heimischen Bettchen vor. Denn sitzt der Hund erst einmal drin, ist das  Mitkommen garantiert.

Gelegentlich sieht man sie, die Hunde, die ungesichert auf der Rückbank, manchmal sogar auf dem Beifahrersitz, mitfahren. Da darf man sich schon mal die Frage stellen, ist dies echte Tierliebe oder schlichtweg grobe Fahrlässigkeit oder gar Ignoranz?

Bei einem Unfall würde der Hund mit dem Vielfachen seines Körpergewichts durch den Innenraum des Fahrzeuges geschleudert, dadurch ist nicht nur der Hund im höchsten Maße gefährdet sondern auch die anderen Insassen des Fahrzeuges.

Der Gesetzgeber hat auch hier vorgesorgt, wer seinen Hund im Auto nicht ausreichend sichert, dem drohen Bußgelder oder gar Punkte in Flensburg.

Crashtests, vom ADAC ergaben, dass Hunde im Auto am sichersten in einer stabilen Box im Laderaum aufgehoben sind.

http://www.sueddeutsche.de/automobil/artikel/77/167593/

Die Autobox hilft nicht nur Geld zu sparen und bietet ein Maximum an Sicherheit sondern, der Kofferraum bleibt nahezu Hundehaarfrei.

Zwischen Laderaum und Rücksitzen sollte jedoch noch ein stabiles Trenngitter montiert werden. Die Preise für die Boxen beginnen bei ca. 200 EUR für Einzelboxen und enden bei ca. 400 EUR für Doppelboxen. Diese sind zumeist fertig montiert und können sofort in das Fahrzeug eingesetzt werden.

Bevor Sie sich zum Kauf einer Autobox entschließen, sollten sie folgende Punkt beachten:

1. Was braucht mein Hund? Von welcher Ausführung und in welcher Größe die Autobox sein darf, hängt auch von den Gegebenheiten des Autos ab. Die meisten gängigen Kombis bieten selten mehr als 70 cm Ladehöhe, somit ist die Höhe der Box oftmals vorgegeben. Vans oder Geländewagen haben zumeist eine höhere Hecklappenöffnung.  

2. Die Box nach Maß. Viele Hersteller von Hundeboxen bieten neben dem Standardprogramm auch den Service der individuellen Maßanfertigung an. Der Preis für die Box kann dadurch um bis zu 150 Euro klettern, jedoch wird der Laderaum durch die exakte Anpassung an die Lage der Rücksitzbank und den Winkel der Heckklappe auch optimal ausgenutzt.

3. Gut gebaut ist sicherer. Beim Kauf sollte man vor allem auf eine stabile Konstruktion achten. Geschweißte Rahmen, Streben und Türen sind haltbarer als zusammengesteckte und verschraubte Bauteile. Kunststoffecken sind nicht so haltbar wie Exemplare aus Metall. Die Aluminiumprofile sollten zudem beschichtet sein, damit sie nicht durch Oxidation verfärben. Die Gitterstäbe sollten nicht so weit auseinander liegen, damit der Hund seine Schnauze nicht durchstecken kann.

Die Seitenwände und der Boden sollten aus beschichteten oder glatten Sperrholz- oder Kunststoffplatten von vier bis sechs Millimeter Stärke bestehen. Beide erfüllen den gleichen Zweck, mit dem Unterschied: Kunststoff ist teurer als Sperrholz.

4. Komfort für den Hund. Als Unterlage für reisende Vierbeiner eignet sich eine Antirutschmatte. Sollen sie es besonders bequem haben, können Sie eine atmungsaktive Wolldecke auf den Boden legen, die Schweiß und Feuchtigkeit aufnimmt und dem Hund ein weiches Plätzchen bereitet.

Auf der Suche nach einer geeigneten Hundebox werden Sie u. a. hier fündig:

Hundeboxen Service

Bucher und Krause GbR

http://www.hundeboxen-service.de

Fressnapf Modell „S-Line“

http://www.4pets.ch/4pets/shop/store/product_view.asp?KatalogeID=1

Schmidt Fahrzeugbau

http://www.hundeboxen.de/deutsch/index.cfm

Kleinmetall

http://www.kleinmetall.de

EI-LI Gross- und Einzelhandel

http://www.ei-li.de