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Die Medien Die mediale Welt eröffnet sich uns Hundhaltern auf vielerlei Art. Ob Internet, Fernsehen oder Printmedien, der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Während man sich allerdings beim Fernsehen an Zeiten halten muß, ist das Medium Fachzeitschrift und Internet jederzeit verfügbar. Im Speziellen möchte ich an dieser Stelle auf die Printmedien eingehen, denn wer kennt es nicht, man geht an einem Zeitungsladen vorbei, eine Schlagzeile auf dem Titelblatt erregt die Aufmerksamkeit und schon ist die Zeitung gekauft. Auch ich gehöre zu den Hundehaltern, die sich gelegentlich an einer Schlagzeile festhalten und den Griff in das Zeitschriftenregal tätigen. Ich möchte hier die Möglichkeit nutzen, meine persönliche Einschätzung einiger „Hunde-Fach-Zeitschriften“ wiederzugeben. Natürlich recht subjektiv, ggf. hilft es jedoch dem einen oder anderen Hundehalter, beim Kauf einer Zeitschrift eine Entscheidungshilfe zu erhalten. Grundsätzlich sei zu sagen, die Inhalte gestalten sich in jeder Zeitschrift nahezu identisch. Vom Rasseportrait zu Gesundheit, über Erziehung, bis hin zu Erfahrungsberichten und natürlich nicht zu vergessen, ein besonderer redaktioneller Teil, Hunde aus der Arktis, Straßenhunde aus Spanien etc. Mensch & Hund die „Hunde Revue“: Diese Zeitschrift erinnert irgendwie an die Freizeit Revue, grundätzlich liest man sie gern beim Friseur und beim Arzt. Die Zeitschrift ist einfach strukturiert, Themen sind einfach geschrieben und gut verdaulich. Die Gestaltung ist vielfach überladen. Es entsteht der Eindruck, daß die Informationsqualität unter der Vielzahl an Informationen, Bildern und graphischen Experimenten zu leiden hat. Ist die Frisur geschnitten oder die Krankheit behandelt, hat man den Inhalt schon wieder vergessen. Der Preis beträgt 2,80 EUR (Stand 2009), welcher natürlich einem armen Bordeauxdoggen-Halter attraktiv erscheinen mag. Dein Freund und Partner „Der Hund“: Redaktionell großügig und positiv übersichtlich strukutiert. Die Berichte sind in einer Qualität verfasst, mit der man durchaus gut leben kann. Durchaus erwähnenswert ist die Darstellung „Interviews mit Züchtern und Haltern“ hier hat der potentielle Hundehalter oder Hundehalter, der auf der Suche nach einer neuen Hunderasse ist, die Möglichkeit unabhängig und neutral - wie ein Hundehalter der Rasse es sein kann - über die Eigenschaften der Hunde zu informieren. Eine Zeitschrift, die nicht durch Masse, sondern eher durch eine gute Qualität überzeugt. Der Preis beträgt 2,70 EUR (Stand 2009). Das deutsche Magazin „Hunde“: Hier entsteht der Eindruck „viel hilft viel“ Während die Beiträge durch ein klares Schriftbild mit großzügiger Textgestaltung überzeugen, bringen die tatkräftigen Graphiker unendlich viel Unruhe in das Gesamtbild. Viele Farbfotos in die letzte Ecke gezwängt wirken unruhig, was der entspannte Leser einfach als störend empfinden kann. Die Artikel überzeugen eher durch Breitband- als durch Tiefenwissen. Der Preis für diese Zeitschrift beträgt 2,50 EUR (Stand 2009). „dogs“: Hier befinden wir uns sicher in der Königsklasse der Hundezeitschriften. Dies zeigt sich schon deutlich im Preis, 5 EUR (Stand 2010). Grafiker, die ausgesuchte Fotos präsentieren, welche den Profifotografen schwärmen lassen. Gut strukturiert aufgebaut, präsentiert sich diese Zeitschrift als Medium, welches man genießen kann. Positiv ist zu bemerken, daß diese Zeitschrift eine positive Entwicklung durchgemacht hat: Weg vom elitären exlusiven Image, mit wischiswaschi Beiträgen hin zum „wir können auch mal konkret Stellung“ beziehen. Dem Leser bleibt überlassen, ob er Übereinstimmung finden kann oder nicht. Es bleibt die „WUFF“ Das Titelblatt eher schlicht, die Schlagworte erscheinen recht unscheinbar und wenig spektakulär dennoch mutig kritisch, nicht polemisch oder gar überzogen, konkret und hinterfragend, informativ und vielseitig. Ich würde sagen, Liebe auf den zweiten Blick zum annehmbaren Preis von 3,90 EUR!
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